Kurz gesagt
Wenn Sie Inhalte regelmäßig selbst ändern möchten: ja. Wenn sich Ihre Seite nur ein paar Mal im Jahr ändert, ist eine Seite ohne CMS oft schneller, sicherer und im Betrieb günstiger.
Was ein CMS ist
CMS steht für Content-Management-System, auf Deutsch Redaktionssystem. Damit ändern Sie Texte, Bilder und Seiten im Browser, ohne Code anzufassen. Bekannte Beispiele sind WordPress, TYPO3 oder moderne Systeme, die nur die Inhalte verwalten und die Website getrennt davon ausliefern.
Wann sich ein CMS lohnt
- Sie veröffentlichen regelmäßig Neuigkeiten, Beiträge oder Stellenanzeigen.
- Mehrere Personen pflegen Inhalte, eventuell mit unterschiedlichen Rechten.
- Sie haben viele Seiten gleicher Art, etwa Produkte, Referenzen oder Termine.
- Änderungen sollen ohne Wartezeit auf einen Dienstleister online gehen.
Wann Sie keins brauchen
- Ihre Seite hat wenige Unterseiten, die sich selten ändern.
- Es ist für Sie in Ordnung, Änderungen kurz per E-Mail zu schicken.
- Sicherheit und Ladezeit haben für Sie Vorrang.
Eine Seite ohne CMS besteht aus fertigen Dateien. Es gibt keine Datenbank und keinen Anmeldebereich, der angegriffen werden kann, und sie lädt meist sehr schnell.
Worauf Sie achten sollten
- Updates. Ein CMS ist Software und braucht regelmäßige Sicherheitsupdates. Klären Sie, wer das übernimmt.
- Bedienung. Lassen Sie sich das System zeigen, bevor Sie sich entscheiden. Die Person, die es später nutzt, sollte dabei sein.
- Rechte. Legen Sie fest, wer veröffentlichen darf und wer nur Entwürfe anlegt.
- Export. Ihre Inhalte sollten sich exportieren lassen, falls Sie später wechseln.
Der Mittelweg
Es geht auch beides: Inhalte werden bequem in einer Redaktionsoberfläche gepflegt, die Website wird daraus aber als fertige Dateien erzeugt. So bekommen Sie die einfache Pflege eines CMS und die Geschwindigkeit einer statischen Seite.
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